“Thirteen Days” 7.3.2015

Fernsehtipp: “Thirteen Days” am Samstag, 7.3.2015, um 23:40 Uhr im Ersten

Spielfilm
Produziert: USA, 2000

Im Oktober 1962 werden auf Kuba sowjetische Mittelstreckenraketen mit Nuklearsprengköpfen entdeckt: ein klarer Fall von kriegerischer Bedrohung der USA.

Präsident John F. Kennedy sieht sich gezwungen zu handeln, will es jedoch nicht zu einer militärischen Invasion auf Kuba kommen lassen – die Gefahr eines Atomkriegs wäre zu hoch. Um Zeit zu gewinnen, entschließen sich Kennedy und seine loyalen Berater für eine als Quarantäne getarnte Blockade der gegnerischen Flotte. Doch der um Diplomatie bemühte Präsident spielt gegen die Zeit – und gegen die Kriegstreiber auf beiden Seiten.

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14. Oktober 1962: Amerikanische Luftaufklärer entdecken auf Kuba sowjetische Mittelstreckenraketen bestückt mit Nuklearsprengköpfen. Kurze Zeit später wird US-Präsident John F. Kennedy (Bruce Greenwood) über die Lage informiert. Kennedy ruft sofort seinen Beraterstab zusammen, zu dem neben seinem Bruder, Justizminister Robert F. Kennedy (Steven Culp), und Verteidigungsminister Robert McNamara (Dylan Baker) auch sein loyaler persönlicher Berater Kenny O’Donnell (Kevin Costner) zählt. Die Atomraketen, welche auch Städte in den USA bedrohen könnten, werden klar identifiziert.

Der Präsident steht vor einer schier ausweglosen Situation: Während die Hardliner auf einen sofortigen Militärschlag und zur Invasion auf Kuba drängen, möchte Kennedy einen kriegerischen Einsatz möglichst vermeiden. Er weiß: Die militärische Konfrontation mit der Sowjetunion kann in kürzester Zeit zu einem nuklearen Schlagabtausch führen, dem als erstes West-Berlin zum Opfer fallen würde. Er und seine Berater sehen sich aber gezwungen, schnell zu handeln – Kennedys strategische Reputation steht auf dem Spiel.

So entscheidet er sich für eine Blockade Kubas – ein an sich kriegerischer Akt, der jedoch in Form einer “Quarantäne” abgemildert werden kann: Ankommende Sowjet-Kriegsschiffe sollen sich von den Einsatzkräften der USA durchsuchen lassen. Eine gewagte Aktion, an die sich nicht jeder hält, was neben weiteren ernsten Pannen erneut zur drohenden Eskalation führt.

In dieser Situation erreichen Kennedy und seine Männer zwei Nachrichten aus dem Kreml: In der ersten erklärt sich Premierminister Nikita Chruschtschow bereit, in Anbetracht der höchst angespannten Lage die Raketen abzuziehen.

Doch eine zweite Botschaft, angeblich ebenfalls von Chruschtschow, schlägt wesentlich kompromisslosere Töne an. Präsident Kennedy sieht sich gezwungen, auf volles Risiko zu gehen, um die Kriegstreiber in den eigenen und gegnerischen Reihen zu überlisten und die Krise zu einem friedlichen Ende zu führen.

Besetzung:
Kenny O’Donnell Kevin Costner
John F. Kennedy Bruce Greenwood
Robert F. Kennedy Steven Culp
Robert McNamara Dylan Baker
Adlai Stevenson Michael Fairman
Dean Rusk Henry Strozier
McGeorge Bundy Frank Wood
General Curtis LeMay Kevin Conway
Anatoly Dobrinyn Elya Baskin
Arthur Lundahl Dakin Matthews
Andrei Gromyko Olek Krupa
Regie:
Roger Donaldson
Drehbuch:
David Self
Musik:
Trevor Jones
Kamera:
Andrzej Bartkowiak

“Thirteen Days” am Samstag, 7.3.2015, um 23:40 Uhr im Ersten