Voller Erfolg für das Firmennetzwerk „Allgäuer Unternehmer*innen-Service“

16.9.2021 Kempten (Allgäu). Schrittweise findet der Mittelstand einen Weg zurück in die Normalität. Doch welche Herausforderungen und Learnings aus der Corona-Krise beschäftigen Unternehmen?

„Diese Zeiten stellen die Unternehmensverantwortliche/n auch weiterhin vor wichtige Fragen.“, so Jürgen Herb, Initiator des ALLGAEUER.UNTERNEHMER*INNEN.FORUM #2021

Rund 25 Teilnehmer besuchten die Networking-Veranstaltung für Allgäuer Firmen, Unternehmer und Freiberufler im Hotel St. Raphael in Kempten am heutigen Donnerstag, 16.9.2021.

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Das Event bot eine gelungene Mischung aus einem köstlichen Frühstücks-Buffet, interessanten Gesprächen sowie spannenden Impulsvorträgen.

Nach einer Begrüßung führte Betriebsberater Peter Hönle als erfahrener Moderator durch die verschiedenen Programmpunkte der nächsten 90 Minuten:

1. Erstes Kernthema: Die Veränderung „unserer“ Mobilität.

Wer die Entwicklung in der Automobilindustrie aufmerksam verfolgt, bekommt schon jetzt Megatrends wie Elektromobilität, Autonomes Fahren oder Sicherheit mit Assistenzsystemen hautnah zu spüren.

Referent Daniel Schneider vermittelte einen ersten Eindruck vom Institut für Fahrerassistenz und vernetzte Mobilität (IFM) der HS Kempten. Dieses hat vor kurzem in Benningen den Betrieb aufgenommen.

Das Herzstück des IFM ist der hochdynamische Fahrsimulator.

„Mit ihm lassen sich verschiedenste Szenarien im Straßenverkehr wie unterschiedliche Straßenbeläge und Gefälle mit jeweils unterschiedlichen Fahrzeugmodellen erzeugen.“ So Schneider, welcher derzeit zu diesen Themen an der TU Graz promoviert.

Dabei sind Entlastung für die Umwelt und für den Fahrer als auch mehr Sicherheit für den Nutzer wichtige Motive.

2. „Wie kann ich als Unternehmer/in „versteckte“ Einsparpotenziale nutzen?“, war das nächste Kernthema des hochkarätigen Veranstaltungsprogramms.

§ Einsparpotenzial Nr. 1: Sparen mit staatlicher Förderung.

Die betriebliche Altersvorsorge ist für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen einfach zu handhaben und bietet die Möglichkeit, Beiträge steuerfrei zu leisten.

Eine gleichzeitige Ersparnis von Sozialversicherungsbeiträge inklusive. „Vor dem Hintergrund des Betriebsrentenstärkungsgesetzes gerne die Kür für seinen Betrieb wählen!“, empfahl Christian Zubac, Risiko Manager Vorsorge den Zuhörerinnen und Zuhörern.

§ Einsparpotenzial Nr. 2: Eine gesunde Firma durch gesunde Mitarbeiter*innen. „Fördern Sie die Gesundheit Ihres Teams und reduzieren Sie so die Arbeitsausfallzeiten“, so Michael Gundlach, Ansprechpartner für betriebliche Krankenversicherung in Ulm.

Deren Einrichtung kann auch einen Vorteil bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter („war for talents“) sein, waren sich die Teilnehmer*innen einig.

Durch die Veranstaltung konnte übrigens auch die Arbeit im Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach mit einer Spende unterstützt werden.

Nachdem es derzeit in Deutschland keine kostendeckende Finanzierung für Kinderhospize gibt, nahm Brigitte Waltl-Jensen vom Kinderhospiz im Allgäu e.V. die Zusage seitens Jürgen Herb gerne entgegen.

„Ein gutes Netzwerk ist eine Quelle zum Erfolg“, war im Anschluss durchweg die positive Resonanz seitens der Besucher*innen.

„Das Businesstreffen ist informativ und man lernt neue, interessante Menschen kennen. Es lohnt sich, als Allgäuer Unternehmer/in dabei zu sein!“

Interessenten können sich übrigens unter service.herb@gothaer.de anmelden. Das nächste ALLGAEUER.UNTERNEHMER*INNEN.FORUM #2022 ist bereits in Planung.