Schüler der St.-Martin-Schule Lindau testen verschiedene Möglichkeiten der Stromerzeugung

7.8.2015 Lindau (Bodensee). Kurz vor den Sommerferien konnten die Schüler der Berufsschulstufe der Sankt-Martin-Förderschule in Lindenberg am eigenen Leib erfahren, welche Kraft benötigt wird, um Strom zu erzeugen.

Denn anstatt einfach den Lichtschalter anzustellen oder den Ventilator per Knopfdruck zu starten, mussten die Schüler den dafür benötigten Strom per „Energiefahrrad“ erzeugen.

Mit Spaß und Ehrgeiz traten die Schüler der drei Berufsschulstufen abwechselnd kräftig in die Pedale, um beispielsweise das Wasser in einem Kocher auf Temperatur zu bringen. Ein parallel betriebener Ventilator trocknete die rasch entstandenen Schweißtropfen. Durchgeführt wurde der Projekttag im Rahmen des Klimaschutzwettbewerbes der Schulen des Landkreises Lindau.

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Die Schwerpunkte des Tages waren zum einen die regenerative Erzeugung von Energie und zum anderen die Produktion von Strom mit einem zum Energiefahrrad umgebauten Hometrainer. Während die erste Gruppe sportlich auf dem Hometrainer gefordert war, konnte die zweite Gruppe mit drei selbst erstellten Versuchsaufbauten die Stromerzeugung durch erneuerbare Energien testen.

Ein durch einen Fön angetriebenes Windrad ließ eine Leuchtdiode erglimmen. Da sich die Sonne an diesem Tag nicht zeigte, musste ein Tageslichtprojektor als Sonnenersatz für eine Fotovoltaikzelle dienen. Sehr eindrucksvoll für die Schüler war die Stromerzeugung über ein Thermoelement, das auf einer Seite mit Kälte (Eis) auf der anderen Seite mit Wärme gespeist wurde.

Den Abschluss des Projekttages bildete ein gemeinsames Plenum, bei dem die Schüler begeistert von ihren Erfahrungen berichteten.