25.11.2014 – Brand in Vöhringen

26.11.2014 Vöhringen. Am Dienstag Abend brach in einer Werkhalle eines großen metallverarbeitenden Betriebes in Vöhringen ein Brand aus.

Das Feuer griff schnell um sich und die Halle stand innerhalb kürzester Zeit komplett in Flammen. Von der Belegschaft wurde niemand verletzt, jedoch erlitten fünf Feuerwehrmänner eine Rauchgasvergiftung. Ein Feuerwehrmann zog sich während der Löscharbeiten eine Schnittverletzung an der Hand zu.

Insgesamt waren bei der Brandbekämpfung um die 200 Feuerwehrleute der umliegenden Feuerwehren eingesetzt.

WERBUNG:

Während des Brandes kam es zu einer massiven Rauchentwicklung. Da in der Halle verschiedene Chemikalien zur Metallverarbeitung gelagert wurden, setzte die Feuerwehr einen ABC-Wagen zu Messungen in Vöhringen und den angrenzenden Gemeinden ein. Dabei wurde festgestellt, dass es zu keiner Freisetzung von giftigen Chemikalien kam. Die Polizei veranlasste dennoch aufgrund des Rauchgases Rundfunkdurchsagen, mit der Bitte Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zudem fuhren Streifenwagen durch die Wohngebiete und informierten mit Lautsprecherdurchsagen die Bevölkerung.

Nach jetzigem Stand der Ermittlungen konnte durch die Feuerwehr verhindert werden, dass verschmutztes Löschwasser im Erdreich versickerte bzw. anderweitig austrat. Das zuständige Wasserwirtschaftsamt war noch während der Löscharbeiten vor Ort.

Was letztlich zu dem Brand geführt hat, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Die weitere Sachbearbeitung übernehmen die Brandfahnder der Kriminalpolizei Neu-Ulm.

Hinsichtlich der Schadenshöhe konnten die Verantwortlichen noch keine Aussage treffen.