18.8.2019 – Kontrolle von Fernreisebussen in Lindau

18.8.2019 Lindau. Bei der Kontrolle in der Nacht von Samstag auf Sonntag von Fernreisebussen in Richtung Süden wurden von den Beamten der Lindauer Grenzpolizei mehrere Delikte und sogenannte Fahndungstreffer festgestellt.

So mussten bei drei Personen der aktuelle Aufenthalt für in- und ausländische Behörden festgestellt werden. Ein weiterer Reisender musste tief in seine Tasche greifen um einen Haftbefehl abwenden zu können. Er bezahlte seine noch ausstehende Strafe im dreistelligen Bereich und konnte so seine Weiterreise gen Italien fortsetzen.

Bei einem Reisenden bestand der Verdacht, dass er sich unerlaubt in Deutschland aufhalten würde. Er hatte Asyl beantragt, was ihm allerdings abgelehnt wurde und er Deutschland verlassen musste.

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Bei der weiteren Durchsuchung des 32-jährigen Ivorers wurde in dessen Geldbörse ein total gefälschter italienischer Aufenthaltstitel aufgefunden.

Für die weitere Sachbehandlung wurde er aus dem Reisebus genommen und zur Polizeidienststelle verbracht. Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in dreistelliger Höhe wurde er wieder entlassen.

Ein 28-jähriger Nigerianer, der sich ebenfalls im Reisebus befand, wies sich mit einem totalgefälschten Reisepass aus. Die ersten Recherchen ergaben, dass er sich ebenfalls im Asylverfahren befand. Seine wahre Identität konnte er anhand weiterer Dokumente nachweisen. Beide konnten die Weiterreise fortsetzen.

(Grenzpolizeiinspektion Lindau)

Symbolbild (© Bayerische Polizei)